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Häufig gestellte Fragen
Was ist ein typischer Ablauf einer Hochzeit?
Hochzeiten schreiben ihre eigenen Geschichten, in Kapiteln voller Emotionen, Spannung und unvergesslicher Momente. Als Hochzeitsfotografin ist es mein Ziel, genau diese Augenblicke authentisch und mit viel Feingefühl einzufangen.
Getting Ready
Der Tag beginnt leise, mit Aufregung, Vorfreude und diesen besonderen, stillen Momenten. Genau hier entstehen oft die ehrlichsten Bilder. Natürliches Licht unterstreicht dabei die sanfte, intime Stimmung.
Tipp: Gebt euch bewusst Zeit zum Ankommen und sorgt dafür, dass alle Details vorbereitet sind.
First Look
Ein intimer Moment, bevor das Hochzeitsspektakel beginnt. Der Fokus liegt ganz auf euch: auf dem ersten Blick, der ersten Reaktion, den echten Emotionen.
Tipp: Denkt nicht zu viel nach. Die ehrlichsten Reaktionen entstehen ganz von selbst – und genau darin liegt die Magie.
Einzug in die Trauung
Ein Moment voller Spannung und Bedeutung: jeder Schritt, jeder Blick, jede Emotion zählt. Hier beginnt eure Geschichte vor den Augen eurer Gäste.
Tipp: Live-Musik schafft eine dichte, emotionale Atmosphäre, die diesen Augenblick unvergesslich macht.
Trauung / Zeremonie
Ob kirchlich oder frei, die Trauung ist der Kern eures Tages: intensiv, berührend und voller Bedeutung. Eine gute Traurede verleiht diesem Moment seine besondere Magie.
Tipp: Sitzt nah beieinander, sucht immer wieder den Blickkontakt und kleine Berührungen – genau diese Verbindung macht eure Bilder lebendig. Nimmt euch Zeit für den Ringtausch und / oder eure Ehegelübden.
Auszug aus der Trauung
Ein Moment voller Jubel, wie aus einem Film. Während ihr gemeinsam hinaustretet, halte ich eure Freude in Serienbildern fest. Zeigt eure Emotionen – seid nicht zu bescheiden und lasst alle spüren, dass euer Fest beginnt.
Tipp: Ob Seifenblasen, Rosenblütenblätter oder kleine Holzstäbchen – alles sieht toll aus, nur von Reis würde ich abraten.
Sektempfang (Reception)
Jetzt kommt locker-leichtes Genießen: Ich halte Gratulationen und Umarmungen fest, während ihr mit euren Gästen anstoßt.
Tipp: Stellt euch nicht in die pralle Sonne oder in die dunkelste Ecke, damit ihr im schönsten Licht seid – und vergesst nicht, etwas zu trinken und zu essen.
Gruppenbilder
Ein großes Gruppenbild gehört für mich immer dazu: alle Gäste einmal gemeinsam, als Erinnerung an diesen besonderen Tag. Danach folgen kleinere Konstellationen wie Familie, Freundeskreis oder einzelne Gruppen. So entstehen vielfältige und persönliche Erinnerungen.
Tipp: Erstellt im Vorfeld eine Liste mit den wichtigsten Gruppen-Konstellationen – das spart Zeit und sorgt dafür, dass niemand vergessen wird.
Tortenschneiden
Irgendwann kommt einer der süßesten Momente. Lasst euch beim Schneiden Zeit, genießt den Moment und habt keine Angst vor Krümeln oder Creme – genau das macht die Bilder lebendig und echt.
Tipp: Füttert euch gegenseitig ein Stück Torte – das sorgt oft für echte Lacher und besonders natürliche, emotionale Bilder.
Paarshooting
Zeit für euch zwei, ohne Druck, ohne Publikum. Nur echte Momente, ein bisschen Bewegung und ganz viel Gefühl.
Tipp: Seid nicht perfekt, seid einfach ihr selbst. Genau das macht die Bilder besonders authentisch. Ich helfe euch natürlich mit Posing.
Einzug zum Dinner & Reden
Der Übergang zum Dinner ist oft aufregend und emotional. Ich halte die ersten Reden fest, oft mit einer langen Brennweite, um Nähe zu schaffen, ohne aufdringlich zu sein.
Tipp: Testet vorher die Akustik, damit eure Worte nicht untergehen.
Erster Tanz & Party
Der Höhepunkt des Abends: euer erster Tanz und der Start in die Feier. Ich arbeite hier mit dem Blitz und halte verschiedene Perspektiven fest, um eure Bewegungen und Emotionen festzuhalten.
Tipp: Entspannt euch – niemand erwartet Perfektion. Genau das macht die Bilder lebendig.
Am Ende des Tages sind es nicht die perfekten Posen, sondern die echten Momente, die bleiben. Am wichtigsten ist: Genießt euren Tag in vollen Zügen. Ich kümmere mich um den Rest und halte all die großen und kleinen Momente für euch fest, damit ihr sie immer wieder erleben könnt.
Wie ist der Ablauf einer standesamtlichen Hochzeit in der Mandlstr. in München?
Die Hochzeitsgäste treffen in der Regel etwa 15–20 Minuten vor dem Termin am Standesamt ein. Oft ist das Brautpaar bereits vor Ort, manchmal jedoch nur der Bräutigam – etwa bei einem „First Look“, bei dem die Braut erst kurz vor der Trauung ankommt und der Bräutigam sie dann zum ersten Mal im Brautkleid sieht.
Der Fotograf sollte zu diesem Zeitpunkt bereits da sein, um die ersten Eindrücke und die Stimmung einzufangen.
Etwa 15 Minuten vor Beginn überprüft der Standesbeamte die Dokumente, erklärt den Ablauf und nimmt die Ringe sowie das Handy für die Musik entgegen. Anschließend warten alle im Warteraum.
Zunächst wird der Fotograf in den Trauraum gebeten, danach folgen das Brautpaar und die Gäste. Ich begleite das Eintreten fotografisch und dokumentiere die etwa 15–20 Minuten dauernde Zeremonie.
Nach der Trauung versammeln sich die Gäste draußen und bilden ein Spalier – häufig mit Seifenblasen oder Hochzeitsstöcken. Währenddessen wartet das Brautpaar noch kurz im Inneren, bis alles vorbereitet ist, und tritt dann hinaus. Diese Momente sind besonders emotional und eignen sich hervorragend für stimmungsvolle Aufnahmen.
Im Anschluss an die Gratulation empfehle ich, direkt vor dem Eingang Gruppenbilder zu machen. Da in der Regel nach etwa 15-20 Minuten bereits das nächste Brautpaar eintrifft, bietet sich danach ein Ortswechsel in den Englischen Garten für weitere Fotos an.
Bei schönem Wetter lässt sich dort auch wunderbar ein kleiner Umtrunk organisieren. Externe Dienstleister können ein Catering mit Prosecco und Häppchen bereitstellen, alternativ kümmern sich die Gäste selbst darum.
Für die Paarfotos gehe ich mit dem Brautpaar zu zwei bis drei ausgewählten Spots in der näheren Umgebung (ca. 5 Minuten entfernt), die eine schöne Kulisse bieten. So entstehen in kurzer Zeit – etwa 15–20 Minuten – natürliche und hochwertige Porträts.
Im Anschluss geht es für die meisten Paare weiter zum festlichen Lunch im Restaurant. Gerne kann der Fotograf noch mitkommen, um die Dekoration und die Feier noch zu begleiten.
Was sollten wir in Bezug auf Fotografie vor und während der Hochzeit beachten?
Liebe Brautpaare,
ich tue alles, was in meiner Macht steht, um sicherzustellen, dass eure Hochzeitsfotos perfekt werden. Am Ende sind die besten Ergebnisse jedoch eine Zusammenarbeit zwischen dem Brautpaar und der Fotografin bzw. dem Fotografen. Daher habe ich aus meiner Erfahrung diese Punkte zusammengestellt, die ich jedem Brautpaar vor der Hochzeit gerne mitgeben möchte.
Vor der Hochzeit:
Handys
Bitte bittet eure Gäste darum, während der wichtigen Momente der Hochzeit möglichst keine Handys zu nutzen – weder zum Chatten noch zum Fotografieren oder Filmen. Das ist mir aus zwei Gründen wichtig:
a) Gäste, die auf ihre Handys schauen, wirken auf Fotos oft unvorteilhaft, und
b) hochgehaltene Handys versperren häufig die freie Sicht auf das Brautpaar.
Auszug des Brautpaares
Heutzutage werden meist Seifenblasen oder Hochzeitsstäbe verwendet. Von Reis würde ich abraten, da das Brautpaar automatisch versucht, die Augen zu schützen – was auf Fotos weniger schön aussieht. Seifenblasenmaschinen können zudem die Frisur beeinträchtigen. Am schönsten wirken meiner Meinung nach Rosenblüten.
Make-up und Haare
Extrem wichtig für gute Fotos. Vereinbart unbedingt einen Probetermin und sagt direkt und offen, wenn euch etwas nicht gefällt.
Ablauf des Tages
Ein zu vollgepacktes Programm kann schnell zu Stress führen, wodurch z. B. weniger Zeit für Paarbilder oder das Getting Ready bleibt. Das ist sehr schade. Lieber etwas Leerlauf einplanen als Hektik.
Gäste
Zu viele Menschen in kleinen Räumen erschweren die Arbeit der Fotografin/des Fotografen und wirken sich negativ auf die Bildqualität aus – z. B. beim Getting Ready. Wenn das Brautpaar ständig von vielen Personen umgeben ist, wird es schwieriger, ruhige und schöne Aufnahmen zu machen.
Einstellung zu Fotoshootings
Viele Menschen – oft Männer, aber auch Frauen – fühlen sich beim Fotografieren unwohl. Das ist völlig verständlich. Ich tue alles dafür, dass ihr euch entspannt und Spaß habt. Sprecht offen mit eurer Fotografin/eurem Fotografen darüber und baut Vertrauen auf. Auch ein Probeshooting kann sehr hilfreich sein.
Kommunikation mit der Fotografin/dem Fotografen
Bleibt im Austausch und besprecht eure Erwartungen. Schickt gerne Beispielbilder, die euch gefallen. Kommunikation ist das A und O. Klärt, was euch wichtig ist, und geht gemeinsam den Ablauf des Tages kurz vor der Hochzeit durch. Ein persönliches Treffen ist ideal. Vertraut eurer Fotografin/eurem Fotografen – und wenn das Vertrauen nicht da ist, wählt lieber jemand anderen.
Fotos von Gästen
Gerade bei großen Hochzeiten kann nicht garantiert werden, dass jede Person fotografiert wird. Wenn euch das wichtig ist, plant unbedingt Gruppenfotos ein und übertragt die Organisation (z. B. das Zusammenrufen der Gäste) einer Trauzeugin oder einem Trauzeugen.
Während der Hochzeit:
Körperhaltung und Gesichtsausdruck
Durch die Aufregung vergessen Brautpaare oft, auf ihre Haltung und Mimik zu achten. Mein Tipp: Stellt euch vor, ihr steht wie Schauspieler vor der Kamera. Eine ungünstige Haltung – z. B. beim Sitzen im Standesamt – lässt sich später nicht korrigieren, und die Trauung kann natürlich nicht unterbrochen werden.
Position zum Licht
Ich bitte meine Paare, möglichst weder in der prallen Sonne noch in der dunkelsten Ecke zu stehen – z. B. bei Gratulationen nach der Trauung. Wenn möglich, gebe ich euch dazu vor Ort kurz Hinweise.
Wichtige Momente/Änderungen
Es wäre sehr hilfreich, wenn z. B. eine Trauzeugin die Fotografin auf dem Laufenden hält – etwa bei zeitlichen Verschiebungen oder spontanen Programmpunkten.
Nehmt euch Zeit
Versucht, trotz der Aufregung, die wichtigen Momente bewusst und etwas langsamer zu genießen – z. B. den Einzug, den Auszug oder den Ringtausch. So habe ich die Möglichkeit, diese Augenblicke aus verschiedenen Perspektiven festzuhalten.
Eure Hochzeitsfotografin aus München, Tetyana Pirker
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